Geschichte des Ortsverbandes Wanne-Eickel

Der Ortsverband Wanne-Eickel der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk wurde im Jahre 1952, bald nach dem erstmaligen Aufruf des damaligen Bundesministers des Innern, dem späteren Bundespräsidenten Gustav Heinemann, gegründet. Damit gehört er zu den ältesten Ortsverbänden überhaupt.

Die Helferschaft bestand zunächst nur aus wenigen, dafür aber sehr engagierten Helfern. Das zur Verfügung stehende Gerät erschöpfte sich im wesentlichen in ein paar Schubkarren, Hacken, Schaufeln usw. 

Unser Ortsverband war zunächst in verschiedenen unzulänglichen Gebäuden im Wanne-Eickeler Stadtgebiet untergebracht. Seit 1966 befinden sich die Wanne-Eickeler THW-Einheiten in den Gebäuden der ehemaligen Zeche Pluto-Thies an der Plutostrasse. 

Der Ortsverband Wanne-Eickel hat mit seiner Einsatzstärke und seinem Engagement auch die kommunale Neugliederung überstanden. 

Im Jahr 1974 schloss sich die Stadt Wanne-Eickel mit der etwa gleich großen Nachbarstadt Herne zur neuen Stadt Herne zusammen. Aus diesem Grund gibt es im heutigen Herner Stadtgebiet zwei THW-Ortsverbände. 

Die grundsätzlichen Zuständigkeitsbereiche der beiden Ortsverbände orientieren sich an den ehemaligen Stadtgrenzen. Während der Ortsverband Herne den Osten der Stadt mit den Stadtteilen Baukau, Holsterhausen, Mitte, Süd, Börnig, Holthausen, Horsthausen und Sodingen abdeckt, ist der Ortsverband Wanne-Eickel wie schon seit seiner Gründung für die Stadtteile Röhlinghausen, Wanne-Süd, Eickel, Wanne und Crange, den heutigen Westen der Stadt Herne zuständig.

Werbeplakat aus dem Jahr 1954 ©THW-historische Sammlung