Nach den Löscharbeiten der Feuerwehr musste beurteilt werden, wie stabil das Gebäude noch ist. Der Baufachberater unterstützte daher die Einsatzleitung der Feuerwehr Gelsenkirchen bei der Einschätzung der Gebäudestatik. Da ein direkter Zugang zur Schadensstelle nicht möglich war, erfolgte die Begutachtung über zwei Drehleittern der Feuerwehr. Dabei wurden der beschädigte Dachstuhl sowie teilweise freistehende Giebelwände überprüft.
Nach der Inaugenscheinnahme konnte eine akute Einsturzgefahr ausgeschlossen werden. Diese Einschätzung bildete eine wichtige Grundlage für die weiteren Maßnahmen der Einsatzleitung.
Durch den massiven Löschwassereinsatz wurden mehrere Wohnungen unterhalb der Brandstelle stark beschädigt und sind derzeit unbewohnbar. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Unterstützung erhielt der Baufachberater durch den Zugtrupp des THW-Ortsverbandes Gelsenkirchen.
Der Einsatz endete gegen 01:45 Uhr nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft.